Pressestimmen

"Eine riesige Besetzung bot Wolfgang Roese, Gründer und Dirigent des Freiburger "Orso" -Orchesters, für das gut besuchte und begeistert aufgenommene Konzert auf. Und die brauchte es auch, denn es stand Skrjabins monumentale erste Sinfonie auf dem Programm. Dort, wo Beethoven mit seiner Neunten aufhört, steigt Skrjabin ein, denn auch der letzte Satz seiner Ersten verlangt den großen Chor. Dieser agierte ebenso wie das Orchester, semi-professionell beide, durchgängig auf einem ansprechenden Niveau."

"Klarinette und Flöte führten ausdrucksvoll in die musikalische Traumlandschaft des ersten Satzes. Im zweiten, dem "Allegro dramatico" , gelang dem Ensemble eine fesselnde Darbietung voller Elan und Leidenschaft."

"...Roeses expressives Dirigat setzte auf Kraftentfaltung...", "Im Gesangsduett des Finalsatzes gestaltete die junge Mezzosopranistin Carolin Neukamm ihren Part mit warmem Timbre klar in den Höhen...","...voran peitschende Orchester und den stimmgewaltigen, mit großer Geste singenden Tenor Shkodran Tolaj "...der Chor erwies sich als machtvoller Klangkörper, und so geriet Skrjabins "Ode an die Kunst" mitreißend."

"Sein (Gottlieb Wallisch) Spiel zeigte eine gedankliche Tiefe, die die introvertierte Grundstimmung der Komposition gelungen zum Ausdruck brachte. Grandios etwa, wie er nach dem sensiblen Hinzutreten des Orchesters das spannungsvolle Ende ausgestaltete. Zur theatralischen Wucht der zum Abschluss erklingenden "Polowetzer Tänze" passte Roeses pathetischer Zugriff ausgezeichnet. Und der berühmte, berückende Gesang der Sklavinnen gelang wunderbar zart. Hingabe und Leidenschaft bei allen Mitwirkenden: Eine "Russische Nacht" — nicht klirrend kalt, auch nicht lau, sondern eher etwas überhitzt."

(Badische Zeitung, Dennis Roth)

 

 

"Steter Vorwärtsdrang"

"Der Applaus im voll besetzten Freiburger Konzerthaus ist riesig und schon angesichts des Engagements verdient. Wenn er auch ausgerechnet dort am sparsamsten ausfällt, wo die Interpreten mit ihrer geschlossensten Leistung aufwarten: John Adams’ "The Chairman Dances" . Die spielt das Orsophilharmonic-Orchester unter seinem Chef

Wolfgang Roese exzellent: Die sich oft unmerklich verändernden ostinaten Figuren, die in der so genannten Minimal Music Patterns heißen, laufen wie perfekte, von einer unsichtbaren Maschine gesteuerte Klangmuster ab, pulsieren und lassen den Vorwärtsdrang dieses abwechslungsreichen, musikantischen Werks erkennen. Ein

Höhepunkt zum Auftakt."

"...hoher Grad an Emotionalität aller Mitwirkenden, der (der)

Interpretation zeitweise Flügel verleiht..."

(Badische Zeitung, Alexander Dick)

 

 

"Orso Philharmonic: Standing Ovations!"

"Das zweite Konzert von Orso Philharmonic lockte besonders viele junge Menschen ins Freiburger Konzerthaus - ganz im Sinn von Orso Education: Das neue Projekt will durch Probenbesuche und Gespräche mit Musikern Jugendlichen die klassische Musik näher bringen. Neben Rachmaninovs Stück Vocalise op. 34/14 (Solistin: Wilma Rueda) begeisterte vor allem sein 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18: die junge Pianistin Ekatarina Kolodotschka beeindruckte durch sehr weiches, gefühlvolles Spiel und fein abgestufte Dynamik."

"Ihr Spiel fügte sich mit dem ebenfalls weichen, sauberen Klang des etwa 70-köpfigen Sinfonieorchesters unter der Leitung von Wolfgang Roese zu einer mitreißenden Interpretation."

"Ein weiterer Höhepunkt war die Freiburger Erstaufführung des Konzerts für Flöte und Orchester des japanischen Komponisten Hisitada Otaka (1911-1951). Der schöne, filigrane Flötenton Katrin Winklers findet seine Ergänzung im Orchester: die besonders im dritten Satz rhythmisch wie melodisch anspruchsvolle Musik des Japaners wirkt in Roeses Interpretation leicht; scheinbar mühelos beherrscht die Solistin selbst die sehr schnellen Passagen."

"Zum Abschluss gab es Tschaikowskys 4. Sinfonie f-Moll. Applaus und Bravorufe nach jedem Stück sowie minutenlange Standing Ovations am Ende - wer sagt denn, dass junge Menschen keine klassische Musik mögen?"

(Badische Zeitung, aka)

 

 

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